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Ausstellung Müllkippe Meer in Rendsburg vom 12.04.2016 bis 29.04.2016

Der Landesverband-Nord hat rund 1.200 Mitglieder in 29 Örtlichen Vereinen von Sylt bis Hamburg-Harburg.
Er ist ein Landesverband von insgesamt 16 im Deutschen Marinebund, der der größte maritime Dachverband Deutschland ist mit rund 10000 Mitgliedern.
Um dem zunehmenden Müllproblem unserer Meere etwas entgegenzusetzen, hat der Deutsche Marinebund in seiner Satzung unter Zweck und Aufgaben stehen:

Der DMB hat sich und seine Mitgliedsvereinen die Aufgabe gestellt, weite Bevölkerungskreis für die Bedeutung und Notwendigkeit der Seefahrt und der maritimen Wirtschaft sowie des Gewässer- und Umweltschutz für unser Land zu interessieren.

Das hat die MK Heide umgesetzt und das Projekt „Müllkippe Meer“ ins Leben gerufen. Das Projekt Müllkippe Meer hat meine volle Aufmerksamkeit, ich schätze diese Arbeit sehr und war daher gerne bereit die Schirmherrschaft zu übernehmen.

Tagtäglich mehren sich die schlechten Nachrichten über den Zustand der Weltmeere. Jahrzehntelange Überfischung, Umweltverschmutzung und Gefahren durch den Klimawandel mindern ihre ökologische Stabilität. Bedroht sind wandernde Wale, Haie und Meeresschildkröten als Beifang in der Fischerei.
Ob an den Pazifikinseln oder vor unserer Haustür, die zunehmende Fracht an Plastikteilen im Wasser ist eine Gefahr für Fische, Vögel und Meeressäuger. Damit nicht genug, Pestizide, Herbizide, Kunstdünger, Reinigungsmittel, Abwasser und Öl aus der Schifffahrt machen ebenfalls an keinen Grenzen halt. Darunter leiden Austern, Garnelen, Korallen oder das Plankton – die Basis der ozeanischen Nahrungskette. Am Ende leiden auch die Fischbestände, die ohnehin schon in wenigen Jahrzehnten stark geschrumpft sein werden.
Kein Land der Welt kann all diese Probleme alleine lösen. Aber bei weiter fortgesetztem Missmanagement stehen die Ozeane vor einem Kollaps. Ist das Meer also noch zu retten? Die Meere gehören nach dem Seerechtsübereinkommen zum „Menschheitserbe“. Der Schutz der Ozeane ist daher auch ein Thema auf nationaler und internationaler Bühne. Doch da viele Nationalstaaten bei den Debatten beteiligt sind, verzögert sich das Handeln und wirtschaftliche Interessen verhindern die Umsetzung.
Bisher konnten weder Gesetze noch Initiativen den Müllstrom in die Meere verhindern. Vor allem mangelt es an der effektiven Umsetzung und Kontrolle der gesetzlichen Vorgaben. Der Deutsche Marinebund setzt sich auf nationaler Ebene für den Meeresschutz ein und macht sich bei Politik und Wirtschaft stark für Müllvermeidung und nachhaltige Ressourcennutzung.

Die MK Heide will mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit ein Zeichen setzen.
Plastik ist in unserem Leben allgegenwärtig. Weltweit werden jedes Jahr mehr als 500 Milliarden Plastiktüten produziert. Was passiert mit dieser Plastikflut? Welche Risiken entstehen für Tiere und Menschen, wenn
der Müll im Meer landet? Und was kann jeder persönlich dagegen tun?
Hier eine leere Zigarettenschachtel, dort eine Plastikflasche. Unsere Umwelt vermüllt zusehends. Die Ausstellung des Vereins „MK Heide“ „Müllkippe Meer“ macht auf dieses Problem aufmerksam.

Helfen Sie mit, dass unsere Meere wieder sauber werden
Wir müssen alle an einem Strang ziehen. Helfen auch Sie, dass unsere Meere nicht zur Müllkippe werden. 

Ausstellung ist zu besichtigen:
Foyer des Rathauses Stadt Rendsburg Am Gymnasium 4 24768 Rendsburg

Dieter Reschke Landesverbandleiter Nord



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Eingetragen am 13.04.2016 um 13:10 Uhr
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