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Tag des offenen Stützpunktes Eckerförde 2015

Tag des offenen Stützpunktes

Der Marinestützpunkt Eckernförde lud nach dem „Tag der Marine“ am Mittwoch, dem 26. August zum „Tag des offenen Stützpunktes“ ein. Vorführungen der Schwimmtaucher und der Stützpunktfeuerwehr sowie Ausstellungen der Einheiten und Open Ships verschiedenster Boote der Marine wurden für die Besucher ausgerichtet.
Bei strahlendem Sonnenschein konnten die rund 6.000 Besucher und Gäste den Marinestützpunkt hautnah erleben. Für eine möglichst stressfreie Anreise wurden ein Verkehrsboot und Busse für den Transfer zwischen dem Stadthafen und dem Stützpunkt eingesetzt. Projektoffizier für die Veranstaltung war einmal mehr Kapitänleutnant Frank Welpot. Er sagte, „Wir freuen uns, dass wir die Marine hier vor Ort präsentieren können. Es herrscht eine enge Verbundenheit zwischen den Soldaten und den Bürgern, auf die wir alle sehr stolz sind“. 

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Besucherandrang vor dm Informationsstände des LV-Nord und DMB INFO-Mobil

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Strand - Gut?  ....Kunst? .....oder doch nur Plastikmüll

Der Deutsche Marinebund war auch bei dieser Veranstaltung wieder präsent. Interessierte Gäste und Besucher konnten sich über die Aufgaben des DMB, die Tätigkeiten des DMB Sozialwerkes und über die Marine-Jugend informieren. Reges Interesse gab es auch am Thema „SOS Meere in Seenot“ - „Tod durch Plastik“. Kamerad Kurt-Ewald Finke (MK Heide) informierte Besucher am Stand des Landesverbandes Nord. Er sagte, es gibt zahlreiche Ansätze, die Menge des Abfalls im Meer zu verringern. Dazu gehören Projekte wie "Fishing for Litter" und Müllsammelaktionen an Stränden. Natürlich wäre es am besten, wenn der Müll gar nicht erst ins Meer gelänge. Der DMB und seine Mitgliedsvereine setzten auf die Öffentlichkeitswirkung seiner Aktionen und Projekte in Kindergärten und Schulen, an Binnengewässern, Flüssen und Seen, den Häfen und den Stränden von Nord- und Ostsee. Jeder kann etwas tun.         
Er berichtete weiter, dass Kinder und Schüler in Projekten den gesammelten Müll  wissenschaftlich nach Umfang, Größe und Herkunft auswerten können, um dann vielleicht noch Rückschlüsse auf die Müllströme zu ziehen. Fischer können sich beteiligen in dem sie den mit ihren Netzen aus dem Meer gefischtes Plastik im Hafen entsorgen. So sind bereits schon einige Tonnen Müll aus dem Meer geholt worden.
Der Deutsche Marinebund und seine bundesweit 360 Mitgliedsvereine sehen die Vermüllung der Seen, Binnengewässer und Meere mit Sorge. Etwa 20.000 Tonnen Müll landen pro Jahr schätzungsweise allein in der Nordsee. Nur 15 Prozent des im Meer entsorgten Kunststoffes wird wieder an den Küsten angespült. Schätzungen zufolge treiben weitere 15 Prozent weiter durchs Wasser.

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70 Prozent des Plastiks sinken auf den Meeresgrund. Rund 600.000 Kubikmeter Müll vermuten Experten auf dem Boden der Nordsee.
Open Ships
media_000166_tag_des_offenen_stue.jpg                                                                                             Kovette Braubschweig
Im Hafen lag das Minenjagtboot „Auerbach“, das Schnellboot „Hermelin“, und erstmalig die Korvette „Braunschweig“. Die Gäste konnten sich auch ein Bild vom Arbeitsalltag an Bord eines U-Boots machen. Bereits im letzten Jahr erwies es sich als eine gute Idee die Besichtigung des Bootes mit einem Losverfahren zu regeln, um langes Anstehen zu vermeiden. Interessierte konnten auch eine Simulation im Tiefensteuersimulator gewinnen.Dabei wird die Fahrt, sowie die Auf- und Abtauchgänge demonstriert.“media_000167_tag_des_offenen_stue.jpg                                                                                          Minengagtbot Auerbach

Text und Bilder Kurt-Ewald Finke

Eingetragen am 14.09.2015 um 11:52 Uhr
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