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DMB Landesverband Nord informiert beim „Tag der Marine“ im Stadthafen Eckernförde

DMB Landesverband Nord informiert beim „Tag der Marine“ im Stadthafen Eckernförde

Rund 8000 Besucher kamen zum Tag der Marine in den Stadthafen Eckernförde.

Botschafter in Blau - das sind Marinesoldaten und die Mitglieder des Deutschen Marinebundes. Schon zum zweiten Mal öffnete die Marine in Eckernförde in diesem Jahr die Tore des Marinestützpunktes und lud zu einem Tag der offenen Tür. Während es Ende Juni noch das 60. Jubiläum war, das die Bundeswehr zum Anlass nahm, sich öffentlichkeitswirksam zu präsentieren, so war es im August der „Tag der Marine“. Mit 17 Ständen präsentierte sich die Deutsche Marine, Vereine und Verbände im Stadthafen Eckernförde, darunter auch InfoStände des Deutschen Marinebundes und ziviler Einrichtungen wie vom Deutschen Roten Kreuz und dem Technischen Hilfswerk. Kapitänleutnant Frank Welpot, aus dem Marinestützpunktkommando Eckernförde, hat den Tag der Marine organisiert. Kapitänleutnant Welpot sagte, „Hier können wir der Bevölkerung unsere Arbeit näherbringen, von unserem Arbeitsalltag berichten und so Berührungsängste abbauen.“ Veranstaltungen wie der „Tag der Marine“ sind eine gute Imagekampagne. Das gilt auch für den Deutschen Marinebund.

Reges Interesse herrschte an den Info-Ständen. Die Besucher erhielten dort einen Einblick  in die Arbeit der Minentaucher, den Einsatzgebieten und über das Tauchequipment.  Neben den Ständen konnten auch die Marineschiffe „Zobel“ aus Rostock-Warnemünde, „Auerbach“ aus Kiel sowie die Fregatte „Lübeck“ aus Wilhelmshaven, die im Marinestützpunkt lag, besichtigt werden. Auf dem Schnellboot „Zobel“ erklärte Oberbootsmann und Artilleriewaffenmeister Maik Dziallas den Besuchern das Seegeschützes Oto Melara – eine Abwehrwaffe für See- und Luftziele. Wenige Meter weiter stellte die Wehrtechnische Dienststelle 71 (WTD) den Torpedo „DM2 A4 Seehecht“ vor. Seit 2007 wird der Schwergewichtstorpedo bei den in Eckernförde beheimateten U-Booten der Klasse 212A  zur Bekämpfung von Überwassereinheiten eingesetzt. Wenige Meter weiter stellte die Wehrtechnische Dienststelle 71 (WTD) den Torpedo „DM2 A4 Seehecht“ vor. Seit 2007 wird der Schwergewichtstorpedo bei deutschen-Booten wie etwa dem in Eckernförde beheimateten U-Booten der Klasse 212A zur Bekämpfung von Überwassereinheiten eingesetzt.

Weitere Highlights waren die Stützpunktfeuerwehr mit Feuerlöschübung durch die Besucher und das Technische Hilfswerk (THW). Der Deutscher Marinebund war mit dem DMB Info-Mobil und Info-Ständen des DMB Sozialwerk, der Marinejugend Flensburg sowie des DMB  Landesverband Nord mit dem Umweltprojekt „Meere ohne Müll – Gemeinsam gegen den Müll!“ auf der Eckernförder Schiffbrück.

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Das Seebataillon präsentierte seine Fähigkeiten mit der Bordeinsatzkompanie, der Minentaucherkompanie und der Küsteneinsatzkompanie, sowie dem Kommando Spezialkräfte der Marine (KSM).     
Karrierecenter und Jugendoffiziere standen Rede und Antwort. Es wurde über die Zivilberufliche Aus- und Weiterbildung und die beruflichen Möglichkeiten innerhalb der Bundeswehr informiert. Die Feldjäger (Militärpolizei) stellt sich vor und es gab Hafenrundfahrten mit Barkassen der Marine

Auch am 26. August wird der Deutsche Marinebund beim Tag des offenen Stützpunktes in Eckernförde dabei sein. Interessierte Gäste und Besucher können die Marine wieder live erleben und hinter die Kulissen schauen. Beim Tag des offenen Stützpunktes besteht die Möglichkeit Schiffe der Marine zu besichtigen. Zudem präsentiert sich noch die gesamte Marineinfanterie mit dem Kommando Spezialkräfte der Marine und dem Seebataillon, welches unter anderem die Minentaucher beheimatet. Es können das Minenjagdboot „Auerbach/Oberpfalz“ aus Kiel, aus Warnemünde die Korvette „Braunschweig“, ein Landungsboot aus Eckernförde besichtigt werden. Zudem kann eins der modernsten U-Boote der Welt „U 33“ nach einem Losverfahren besichtigt werden. Im Ausbildungszentrum der U-Boote (AZU) hat jeder Besucher einmal die Möglichkeit im Tiefensteuersimulator bei einem Notauftauchen dabei zu sein.

Text MK Kurt-Ewald Finke MK Heide

Bilder Dieter Reschke Landesverbandsleiter- Nord

Eingetragen am 17.08.2015 um 10:11 Uhr
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